Schluss mit dem Hin und Her RFB bleibt gleich hoch

Schaubild - Alles bleibt beim Alten; Rechte: WDR

„Runter, runter, runter – ist doch eh zu hoch“, fordern die einen.
„Die Höhe darf sich nicht ändern – sonst wird´s nachher teuer“, argumentieren die anderen.

Worum es geht? Natürlich um den Rundfunkbeitrag.

Aber das Hin und Her hat ein Ende. Es gibt eine Entscheidung: Die Höhe des Rundfunkbeitrags bleibt wie gehabt, damit der Beitrag auch in Zukunft nicht steigen muss. Das entschieden die Ministerpräsidenten bei der letzten Ministerpräsidentenkonferenz in Rostock.

Natürlich ärgert das den ein oder anderen, der seit einiger Zeit gehofft hatte, dass sich der Beitrag nochmal senken würde. Aber wenn man mal recht überlegt, wäre das nicht sehr sinnvoll: Denn eine Senkung für die nächste Beitragslaufzeit würde eine erhebliche Erhöhung ab 2020 bedeuten. Also wollen die Ministerpräsidenten lieber, dass der Beitrag so lange wie möglich gleich bleiben kann.

Schon Luther liebte Reformen veralteter Strukturen

Darüber hinaus sollen die Öffentlich Rechtlichen auch ordentlich und ehrlich sparen. Das fordern die Politiker nämlich nachdrücklich ein. Als Bedingung für den gleichbleibenden Beitrag sozusagen. Daher sind “tiefgreifende Veränderungsprozesse“ bereits am Laufen und werden früher oder später die Strukturen und Prozesse innerhalb des Öffentlich-Rechtlichen verändern. Das vor allem, um auch in der digitalen Welt den Auftrag für die Gesellschaft in höchster Qualität zu erfüllen.

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